Ich kann mich nicht mehr daran erinnern wer es war…. aber irgendjemand hat uns mal – als wir wieder mal völlig ratlos in Sachen Beagleerziehung waren – gesagt “mit 2 Jahren werden sie ruhiger – meistens”.
Das stimmt übrigens tatsächlich. Klar hat unser Oscar noch immer ab und an seine spinnerten 5 Minuten, aber alles in Allem ist er viel viel ruhiger geworden.
Als wir heute unseren Keller ausgemistet haben, ist mir doch glatt ne alte Garnitur Wäscheklammern unter die Finger gekommen. Sie zeigten deutliche Spuren aus Oscar´s Welpenzeit auf… die meisten waren akribisch zerlebt und in die verschiedensten Formen zerkaut – Hunde machen wohl statt Bleigießen sowas wie Plastikforming
. Auch ein paar getackerte Schuhe etc. Heute interessiert ihn das nicht mehr.
Besuch wird zwar noch freudig begrüßt, allerdings nicht mehr besprungen als hätte er ein Trampolin unter den Hinterpfoten.
Und mit Leckerli – ja mit denen funzt alles. Freilaufen ohne Leine ist mittlerweile unbedenklich – wohlgemerkt nur, sofern nichts interessanteres als Frauchens Jackentasche mit dem Futter in Sicht ist.
Und jetzt liegt unsere Fellnase eingerollt in seiner Schlafbox und schnarcht. Selig. Und ich bin wieder mal glücklich, dass dieser Beagle sich uns als Familie ausgesucht hat!
Wer hätte das gedacht – unser wasserscheues Hundchen ist gar nicht so wasserscheu – vorausgesetzt Wasser befindet sich in einem anderen Aggregatszustand!
Es hat ja mächtig runter gehaun heute Nacht und auch heute morgen. Und man mag es nicht glauben – bei 20 – 30 cm Schnee kann ein Beagle ein neues Kunststück. Er hoppelt! Sehr schade, dass wir keinen Film gemacht haben. Das breite Publikum (Frank, ich, mein Dad), hat sich heute jedenfalls prächtig amüsiert.
Die Weihnachtsfeiertage sind überstanden und das neue Jahr ist schon am Laufen. Hoffe alle Beagle und Beaglefreunde sind gut ins neue Jahr rüber gerutscht. Oscar hat Silvester sehr lässig weg gesteckt. Er hat sich das Spektakel draußen etwas verwirrt von seinem Platz aus angeguckt und ist nach 30 Minuten Böllerei dann mal raus in den Garten.
Und grade waren wir wieder mal ein Stündchen im Schnee unterwegs – ohne Leine
– wer sagts denn *g*
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Oscar´s Weihnachtsgeschenk 2009
Mit leichter Verspätung wünsche ich euch frohe Weihnachten!!!
Das Christkind war äußerst großzügig zu mir. Ich habe ein neues Brustgeschirr bekommen – damit bin ich der Renner in der großen Stadt!! Frauchen hat gesagt, dass Herrchen nicht mehr alleine mit mir in die Stadt darf, weil ich einfach ein Herzensbrecher bin und alle Damen in Verzückung gefallen sind, bei meinem herzigen Anblick!!! Aber überzeugt euch selbst!
Uuuuuund, dann hab ich noch 1,5 Kilo Leckerli bekommen und einen groooooßen Knochen. Harter Brocken übrigens – fürchte das dauert, bis der vollständig zerlegt ist.
So. Leg mich jetzt aufs Schlappohr – waren anstrengende Tage!
Viele Grüße
euer Oscar ( der Weihnachtsbeagle)

Haben wir ein Lamm?! Oder haben wir einen Beagle?
Seit Kurzem sind wir uns nicht mehr so sicher. Ob man es glaubt oder nicht, aber unser Oscar ist ruhiger geworden, erwachsener und so herrlich flauschig und kuschelig, dass ich ab und an ins Wanken komme und das Bett-Verbot am Liebsten aufheben würde… aber irgendwo müssen ja schließlich Grenzen sein.
Wir waren heute mal wieder bei Oscar´s Hunde-Nanny, eine sehr freundliche Dame, die auf unseren kleinen Racker aufpasst wenn wir mal unterwegs sind. Auch sie hat ihn überaus gelobt und meinte, jetzt würde es richtig Spaß mit ihm machen, weil er so brav und folgsam geworden ist. Und sie meinte, es liege an uns, an Frank und mir, weil wir endlich die nötige Konsequenz an den Tag legen.
Auf dem Rückweg habe ich dann lange gegrübelt, über die Konsequenz. Dabei ist mir aufgefallen, was wir mittlerweile besonders konsequent machen.
Jedesmal, wenn Oscar besonders gut gefolgt hat, hat er ein Leckerli bekommen. Wenn er beispielsweise frei laufen durfte und kam auf hier zurück – zack – Leckerli. Er war im Garten und sollte rein kommen, Oscar folgt – zack – Leckerli.
Während ich das so vor mich hin denke und die Erkenntnisse meinem Mann erzähle, sieht Oscar mich mit seinen großen braunen Hundeaugen an, legt den Kopf etwas schief, und ich erwarte, dass er gleich die Schnauze öffnet und mir etwas mitteilt. Aber ich verstehe ihn auch so. Die großen braunen Hundeaugen sagen mir folgendes:
“ENDLICH HABT IHR ES GESCHNALLT!!!! Tut ihr was ich will, mach ich auch was ihr wollt”
Wir haben ja eigentlich geahnt, dass dieser Tag kommen wird. Als er mit gut einem Jahr diesen Trick immer noch nicht heraussen hatte, haben wir gehofft, dass er diese Lausbubenstreiche einfach nicht in den Genen hat.
Falsch gehofft. Er kann es! Oscar kann sich soooooooooooooooo lang machen, und seinen Kopf um 360 Grad drehen. Dies ermöglicht ihm, sich die verschiedensten Dinge von der Arbeitsplatte in der Küche zu klauen, die eigentlich gaaaaanz weit hinten liegen. Die Bilanz der vergangenen Tage: 1 Maultasche und 1/2 Kugel Mozarella. Biest! Mehr sag ich nicht.
sind trotzdem keine Herrenjahre.
Aber sag das mal unserem Hund. Seine langen Ohren schauen nicht nur süß aus, nein – sie erfüllen auch einen Zweck. Durchzug – bzw. überhaupt kein Einzug.
Wer jetzt meint unser Oscar sei taub…. weit gefehlt. Das leiseste Rascheln seiner Futtertüte, sogar das Zuklappen des Deckels seines Futtereimers wird über 1 komplettes Stockwerk gehört. Vielleicht liegt aber unsere Stimme mittlerweile auch in einer Frequenz, die Hund ab dem 14. Lebensmonat nicht mehr wahr nimmt?
Wahrscheinlich gibt es abe reine ganz simple Erklärung…
“Willkommen in den Flegeljahren”
P.S.: Sollte jemand wissen, wann die Flegeljahre vorbei sind…. sagt es uns
.
wir erlebten eine neue Herausforderung…. Oscar feiert Geburtstag
. Nein – nicht seinen eigenen, sondern den von Tante Christa.
Frauchen hat zu diesem Zweck sogar extra einen Kuchen gebacken *stolz*, Oscar trug seine schönste Sonntagsleine (im Biene-Maja-Look), wir hatten eine Tüte Leckerli´s für den besseren Gehorsam im Gepäck und waren frohen Mutes.
Am Ort des Geschehens angekommen herrschte große Freude bei Oscar – Turbo (wir erinnern uns – der Bruder), war nämlich auch da. Beide wurden angeleint, natürlich zusammen, damit sie doch etwas toben können, und fachmännisch an der Wäschespinne festgezurrt.
Alles war friedlich und wunderbar, ein wunderschöner warmer Sonntag im Kreise seiner lieben, die Kaffeetasse auf dem Schoß, und mein Beagle der an mir vorbei flitzte.
Moment – vorbei flitzte????? Der war doch grade noch angeleint? “Oscar, Oscar hier, komm zum Frauli” – Oscar wollte aber nicht zum Frauli und strebte schnurstracks den Hauseingang an. Ehe wir alle wussten wie uns geschieht, hat sich unser Monster über die Nussbeugerl hergemacht, die dort Schutz vor der Sonne gesucht hatten. Schuld daran war wohl die schöne Biene-Maja-Sonntagsleine. Schön ist ja nicht immer gleich praktisch, und so hat das Halsband nach längerem, ausdauernden Zerren einfach ein bißchen nach gegeben. Grad so viel, dass ein Beagle-Kopf durch passt.
Jaja…. die besten Kuchenstücke bekommen eben nur die flinksten Beagle
Schrieb ich nicht kürzlich, wie stolz ich auf unser braves, gehorsames, folgsames Hundi wäre?! Zu früh gefreut!! Es ist erst ein paar Tage her, da ist Oscar beim Üben des Befehls “down” ausgebüchst!!! Ab und an könnte man dieses kleine Monster erwürgen!
Herrchen, Frauchen, Nachbarn – alles war auf den Beinen, um den Ausreißer wieder einzusammeln. Schließlich haben wir ihn auch wieder gefunden. Und ratet mal wo?! 2 Straßen weiter, bei einer Frau, die gerade ihren Einkauf verräumte. Da saß er – unser Wuffl!! Mit leuchtenden Augen…. vor einer groooooooooßen Tüte Wurst!!
Sie kennen wenige Leute aus ihrem Dorf/ihrer Stadt? Sie brauchen etwas Aufregung im Leben und scheuen sich nicht vor dem täglichen Abenteuer? Dann kaufen Sie einen Hund. Einen Beagle bitte!